Aktuelles der Handball-Abteilung

03.11.2019

Beim ESV Flügelrad Nürnberger konnten die Handballerinnen des Tuspo Heroldsberg ihren ersten Auswärtssieg der diesjährigen BOL-Runde feiern. Dass dies gelingen könnte, war aufgrund des Tabellenbildes nicht ganz überraschend, standen die Gastgeberinnen doch ohne Pluspunkt auf dem letzten Platz – dass die Begegnung gegen die „Eisenbahner“ jedoch mit einem 34:15-Kantersieg für den Tuspo endete, war nicht vorherzusehen, hatte man doch in der letzten Saison beim ESV nur ein Unentschieden erreichen können.

Auch die erste Viertelstunde ließ den Spielausgang noch nicht erahnen: Flügelrad legte die ersten beiden Treffer der Partie vor, und bis zum 5:5 knüpften die Heroldsbergerinnen in negativer Hinsicht an die schlechte Chancenverwertung vom vergangenen Wochenende an. Dann jedoch brachte ein 6:0-Lauf innerhalb von sieben Minuten die Tuspo-Damen auf die Siegerstraße, von der sie sich nicht mehr abbringen ließen. Unter anderem zeichneten dafür auch sechs durch Ellena von Papp sicher verwandelte Strafwürfe verantwortlich – insgesamt sollte sie es auf 13 Treffer (davon acht Siebenmeter) bringen.

Nach der Pause ruhten sich die Heroldsbergerinnen nur kurz auf ihrem Vorsprung aus, erzielten dann zwischen der 38. und der 48. Minute acht Treffer am Stück zum 11:26-Zwischenstand und zeigten in dieser Phase eine sehr präsente Abwehrleistung (zugegeben: gegen einen nachlassenden Gegner) sowie länger schon vermisste Gegenstoßqualitäten. Im gleichen Rhythmus ging es weiter bis zur Schlusssirene, als festgestellt werden konnte, dass sich alle elf Feldspielerinnen in die Torschützenliste eingetragen hatten – darunter auch Tiffy Ehler, die in ihrem ersten Spiel nach fast zweijähriger Babypause sogar viermal erfolgreich war.

Damit ist den Tuspo-Damen der Start in die neue Runde also endgültig geglückt; aber das mit den errungenen 6:2 Punkten geschaffene Polster ist im Hinblick auf die nächsten Aufgaben auch nötig, um einen sorgenfreien Saisonverlauf garantieren zu können. Der gerade angebrochene November hat es in sich: Nach dem Heimspiel gegen die HG Ansbach, eines der drei Top-Teams in diesem Jahr, am kommenden Sonntag (10.11., Anwurf um 18:00 Uhr in der Gründlachhalle) stehen nämlich drei unangenehme Auswärtsfahrten nach Rothenburg, Schnelldorf und Zirndorf an.

Tuspo: Michelle Grimm, Anna Friedrich (Tor); Maren Kernstock (2), Tina Bothe (2), Lea Engelhardt (2), Amrei Werner (1/1), Alina Kaltenhäuser (2), Ellena von Papp (13/8), Conny Macarei (1), Eva Hofmann (1), Tiffy Ehler (4), Sandra Dummert (2/1), Kerstin Dummert (4).

Tore für Flügelrad: Michaela Moßmeier (5/2), Tami-Laura Turan (3), Luise Babetzki (2), Alicia Geist (1), Birgit Seßner (1), Maike Lesniak (1), Janin Michl (1), Julia Leypold (1).

Schiedsrichter: Geck / Sluik (SC 04 Schwabach)
Zeitstrafen: Flügelrad 3 (Geist, Seßner, Leypold) – Tuspo 2 (Kernstock, Engelhardt)
Siebenmeter: Flügelrad 2/2 – Tuspo 10/10 [!].

 

26.10.2019

In ihrem zweiten Heimspiel der diesjährigen BOL-Saison empfingen die Handball-Damen des Tuspo Heroldsberg zum zweiten Mal einen Neuling – und wie schon zum Saisonstart konnten die Gastgeberinnen die Partie erfolgreich beenden. Allerdings kam der 26:20-Sieg gegen den TSV 46 Nürnberg bei weitem nicht so mühelos zustande wie der lockere Aufgalopp gegen Cadolzburg.

Es dauerte nämlich eine ganze Weile, bis die Heroldsbergerinnen sich auf das unkonventionelle Angriffsspiel der 46-er eingestellt hatten; als Folge musste man immer wieder vermeidbare Gegentore hinnehmen, die individuellen Unkonzentriertheiten zuzuschreiben waren. Da zudem die Offensivaktionen zwar recht flott anzusehen waren, die Anzahl der „Fahrkarten“ und technischen Fehler gleichwohl erklecklich war, gestalteten sich die ersten knapp 20 Minuten ergebnismäßig ausgeglichen (7:7). Erst kurz vor der Pause erarbeiteten sich die Tuspo-Damen einen knappen Vorsprung…

… der aber nach 35 Minuten wieder dahin war, als die Gäste beim 14:14 abermals gleichziehen konnten – und auch nach drei Vierteln der Spielzeit war der Ausgang der Partie beim 18:18 noch völlig offen, wenngleich die Heroldsbergerinnen definitiv die überlegenere Spielanlage zeigten. Allein: Was nutzt dies, wenn man sich nach einem gelungenen Spielzug nicht mit einem Tor belohnt? Erst im Schlussabschnitt kam mehr Stabilität ins Heroldsberger Spiel, als Sandra Dummert nicht nur die Abwehr zusammenhielt, sondern auch wiederholt vorne als Torschützin zur Stelle war, und Alina Kaltenhäuser nicht nur gekonnt verteidigte, sondern auch in der Offensive geschickt Regie führte. Das 22:20 in der 52. Minute war das letzte Tor der 46-er, dem noch vier weitere Tuspo-Treffer folgen sollten, womit das Spiel leistungsgerecht, dem Spielverlauf nach aber schmeichelhaft deutlich für die Heroldsberger Damen endete.

Pflicht erfüllt – weitere Kommentare erübrigen sich: Die Tuspo-Damen haben sich das Leben selbst unnötig schwer gemacht. Eine ähnliche Konstellation könnte sich für kommenden Sonntag (3.11.) abzeichnen, wenn das Auswärtsspiel beim schwach gestarteten ESV Flügelrad Nürnberg ansteht (Anpfiff: 16:00 Uhr), mit dem man aber in der Vergangenheit häufiger so seine Probleme hatte.

Tuspo: Michelle Grimm, Anna Friedrich (Tor); Maren Kernstock, Tina Bothe (5), Lea Engelhardt (1), Amrei Werner, Alina Kaltenhäuser (2), Ellena von Papp (5/2), Eva Hofmann (1), Sarah Sörgel, Sandra Dummert (4/1), Kerstin Dummert (8/2)
Tore für 46 Nürnberg: Olga Kouznezova (5), Farina Hibbeln (4), Katharina Rau (4/2), Lavinia Radulescu (3/1), Bianca Adler (2), Constanze Wagner (1), Johanna Engel (1).

Schiedsrichter: Escher / Schwarz (TSV Roßtal / TSV Altenberg)
Zeitstrafen: Tuspo 2 (Werner, K. Dummert) – 46 Nürnberg 3 (Wagner 2, Radulescu)
Siebenmeter: Tuspo 5/5 – 46 Nürnberg 6/3.

 

12.10.2019

Neue Saison, neue Mannschaft, neue Erkenntnisse: Mit einem nach der Pause recht deutlichen 28:16-Heimsieg gegen den HC Cadolzburg sind die Handball-Damen des Tuspo Heroldsberg in die BOL-Runde gestartet. Dabei gab es doch einige Fragen vor Beginn der Partie gegen den Aufsteiger: Wie würden die Heroldsbergerinnen den Abgang etlicher Leistungsträger verkraften? Wie würden sich die Jugendspielerinnen einfügen? Schließlich: Wie würde der HC Cadolzburg sich präsentieren, der sein Auftaktspiel gegen Rothenburg zwar klar verloren hatte, die Punkte aber am grünen Tisch zugesprochen bekam?

In den ersten zehn Minuten traten die Tuspo-Damen selbstbewusst und recht konzentriert auf und konnten eine 6:2-Führung herausspielen. Dann jedoch geriet die spielerische Linie ein Stück weit abhanden, Cadolzburg kam auf 6:7 (15.) heran, und die Heroldsbergerinnen hatten schon ein wenig Mühe, den Vier-Tore-Vorsprung bis zur Halbzeit wiederherzustellen. Nach dem Seitenwechsel folgte die beste Phase der Tuspo-Damen, die recht rasch für klare Verhältnisse sorgten: Über 19:9 (40.) und 25:12 (49.) ging es schließlich zum ungefährdeten doppelten Punktgewinn.

Welche Antworten kann man nun auf die eingangs gestellten Fragen geben? Die Tuspo-Damen werden in dieser Saison sicherlich nichts mit dem Titelrennen zu tun haben, aber der Kader, aus dem Tina Bothe und Ellena von Papp (je sieben Tore) sowie Eva Hofmann und Amrei Werner (je vier) am häufigsten trafen, sollte stark genug sein, um einen Platz im soliden Mittelfeld der Tabelle einzunehmen. Lea Engelhardt erzielte das erste Tor der neuen Saison, Alina Kaltenhäuser überzeugte als Vorgezogene, und auch die von den „Heroldsberg Ultras“ vehement geforderte Anna Friedrich bewies in den letzten 20 Minuten ihr Können zwischen den Pfosten. Allerdings gab der HC Cadolzburg auch einen dankbaren Auftaktgegner, nutzte nicht alle Abstimmungsprobleme im Tuspo-Spiel aus und wird sich steigern müssen, will er in der Liga bestehen.

Auf derartige Freundlichkeiten brauchen die Heroldsbergerinnen kommende Woche nicht zu hoffen, wenn es beim Auswärtsspiel gegen den TSV Altenberg (20.10., 17:30 Uhr in Oberasbach) gegen ein anderes Kaliber, nämlich einen der Titelaspiranten der Liga gehen wird, der freilich nach seiner Niederlage gegen Ansbach schon ein wenig unter Zugzwang steht. Außerdem haben die Tuspo-Damen mit dem TSV ja noch eine Rechnung offen…

Tuspo: Michelle Grimm, Anna Friedrich (Tor); Maren Kernstock, Tina Bothe (7), Lea Engelhardt (1), Amrei Werner (4), Alina Kaltenhäuser (1), Ellena von Papp (7/3), Lea Lehmann, Eva Hofmann (4), Sarah Sörgel, Sandra Dummert (1), Kerstin Dummert (3).

Tore für Cadolzburg: Ramona Lengmüller (5), Regina Luig (4), Sara Kunze (3), Ramona Trautnitz (2), Michelle Barkusky (1), Yvonne Hertlein (1/1).

Schiedsrichter: Kaldung / Moghadam (TSV Stein / Tuspo Nürnberg)
Zeitstrafen: Tuspo 0 – Cadolzburg 4 (Lengmüller, Konrad, Barkusky, Luig)
Siebenmeter: Tuspo 3/3 – Cadolzburg 2/1.

 

20.10.2019

Wie in der vergangenen Saison brachten die Handballerinnen des Tuspo Heroldsberg vom BOL-Auswärtsspiel beim TSV Altenberg nichts Zählbares mit – ja mehr noch: Wie im April lag man zur Pause vorne, musste sich aber letztlich der Spielstärke der Gastgeberinnen geschlagen geben. Aber welch ein Unterschied in der Gemütslage der Tuspo-Damen war nach diesen beiden Spielen zu bemerken: Gab es vor einem halben Jahr noch großen Katzenjammer, hatte man doch am vorletzten Spieltag die Meisterschaft vergeigt, war diesmal weitgehende Zufriedenheit darüber zu registrieren, dass man mit einer neu formierten Mannschaft – in der Conny Macarei nach mehr als sieben Jahren ihr Comeback feierte – einem der besten Ligakonkurrenten so gut Paroli bieten konnte.

„Weitgehend“ war die Zufriedenheit allerdings nur deshalb, weil die Heroldsbergerinnen die hervorragende Ausgangsposition eines 12:6-Vorsprungs nach 22 Minuten, der gleichsam Resultat von beherztem Abwehrspiel wie von variablen und clever zu Ende geführten Angriffen war, nicht in zwei Punkte ummünzen konnten. Gegen Ende der ersten Hälfte hatte sich Altenberg sortiert, erkannt, dass der Tuspo nicht im Vorbeigehen zu besiegen sein wird, und einen Gang hochgeschaltet.

Dass dies ergebnismäßig zunächst nicht ins Gewicht fiel, war zum einen einer sehr starken Torhüterleistung von Michelle Grimm und zum anderen der Treffsicherheit von Kerstin Dummert zu verdanken, die schließlich bei 10 Treffern landen sollte. Als der TSV Altenberg auf doppelte Manndeckung gegen sie und Tina Bothe umstellte, gelang es den Tuspo-Damen nicht, die entstandenen Räume in ausreichendem Maße zu nutzen – lediglich Ellena von Papp, die erneut sieben Mal traf, konnte sich wiederholt durchsetzen. Daher war es folgerichtig, dass die Gastgeberinnen nach 43 Minuten beim 17:16 in Führung gehen konnten. Zwar glichen die Heroldsbergerinnen noch einmal zum 19:19 aus (49.), aber der TSV war anschließend nicht mehr zu halten, erzielte fünf Tore in Serie und entschied damit die insgesamt sehr ansehnliche Partie für sich.

Der TSV Altenberg ist in dieser Saison sicherlich nicht der Maßstab für die Tuspo-Damen; umso erfreulicher ist es, welche Leistung gerade auch die jüngeren Spielerinnen aufs Parkett legen konnten. Durch solche Spiele kann eine Mannschaft zusammenwachsen – sie darf aber auch nicht vergessen, ihre Hausaufgaben zu erledigen, wenn es gegen Teams der eigenen Kragenweite geht. Ein derartiger Gegner kommt mit dem TSV 46 Nürnberg am nächsten Samstag (26.10., Anpfiff: 15:30 Uhr) in die Gründlachhalle, und alles anerkennende Schulterklopfen aus Altenberg ist dann nichts mehr wert.

Tuspo: Michelle Grimm, Anna Friedrich (Tor); Maren Kernstock, Tina Bothe (2), Amrei Werner (1), Alina Kaltenhäuser, Ellena von Papp (7/1), Lea Lehmann (1), Eva Hofmann (1), Conny Macarei, Sarah Sörgel, Sandra Dummert (1), Kerstin Dummert (10/1).

Tore für Altenberg: Tatjana Beyer (6), Sandra Günthert (6/5), Julia Kohl (5), Tamara Kienas (3), Pia Söhnlein (3), Julija Spirkovski (2), Lisa Wunder (1).

Schiedsrichter: Kaldung (TSV Stein)
Zeitstrafen: Altenberg 1 (Kohl) – Tuspo 3 (Werner 2, Kernstock)
Siebenmeter: Altenberg 7/5 – Tuspo 2/2.

 

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17. Nov 2019
18:00 Uhr
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24. Nov 2019
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24. Nov 2019
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07. Dez 2019
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mD - JSG Fürther Land V  (in Heroldsberg)



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